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Maskenpflicht in Frankfurt

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Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht im ÖPNV

Ob mit FFP1- oder Stoffmasken, Schals oder Tüchern: Nach Beschluss der Landesregierung gilt von Montag, 27. April 2020, an eine „Mund-Nasen-Bedeckungspflicht“ im öffentlichen Verkehr.

Die Maskenpflicht Frankfurt betrifft die U- und Straßenbahnen der VGF, ebenso – auch wenn nicht von der VGF betrieben – Busse, S-Bahnen und Regionalzüge. Die VGF bittet alle Fahrgäste, auf die Pflicht zu achten, denn der 1,5 Meter Sicherheitsabstand gilt nicht in Bussen und Bahnen und kann dort auch nicht immer eingehalten werden. Masken bzw. Mund-Nasen-Bedeckungen sollen dazu beitragen, sich untereinander vor Infektionen zu schützen, gerade wenn nach verschiedenen Lockerungen des „Lockdowns“ die Zahl von Fahrgästen im öffentlichen Verkehr in den kommenden Tagen wieder steigen wird.

„Frankfurt und die Region arbeiten Hand in Hand, damit wir auch bei einer Zunahme der Fahrgäste den Gesundheitsschutz verbessern. Mir ist auch der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen, damit sie sich selbst und ihre Kolleginnen und Kollegen und die Fahrgäste schützen. Bekanntlich schützen Masken vor allem das Gegenüber, darum ist es notwendige Solidarität, dass alle mitmachen! Umso wichtiger ist es, dass alle einen Mund-Nase-Schutz tragen, um sich gegenseitig zu schützen.“
 

Peter Feldmann, Oberbürgermeister Stadt Frankfurt am Main zur Maskenpflicht Frankfurt

VGF-Motto erweitert: „Alle fahren mit Maske.“

Die VGF wird über ihre Social Media-Kanäle – besonders www.twitter.com/vgf_ffm und www.facebook.com/VGFffm –, auf Plakaten, mit Lautsprecher-Durchsagen auf Bahnsteigen, mit Informationen auf den Anzeigern der Dynamischen Fahrgast-Information sowie mit Spots auf Infoscreens und Fahrscheinautomaten an bzw. in den Stationen auf diese Neuerung hinweisen und hat dazu ihr Motto „Alle fahren mit.“ sinnvoll erweitert. 

Kontrolleure überprüfen Maskenpflicht Frankfurt

Zusätzlich werden von Montag an und in den kommenden Tagen Fahrausweisprüfer der VGF unterwegs sein, um Fahrgäste – natürlich unter Wahrung des Sicherheitsabstands und mit Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) ausgestattet – auf die Pflicht aufmerksam zu machen. Sie erinnern auch daran, dass es noch eine andere Pflicht für Fahrgäste gibt: die, einen gültigen Fahrausweis für die Fahrt in Bahnen und Bussen parat zu haben.

Maskenpflicht gilt auch in Frankfurter Geschäften

Bürger müssen ab dem 27. April nicht nur eine Maske oder Bedeckung tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen, sondern auch bei Besuchen von Geschäften, Bank- und Postfilialen. Das Nichttragen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wenn Bürger keine Mund-Nasen-Bedeckung aufhaben und trotz Aufforderung keine aufsetzen, kann ein wiederholter Verstoß mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden.

Grundsätzlich ist jedoch damit zu rechnen, dass Geschäfte niemanden ohne einen Mund-Nasen-Schutz in ihre Verkaufsräume lassen. Auch können Beförderungsunternehmen im ÖPNV die Mitnahme verweigern. Die Stadt Frankfurt am Main setzt jedoch auf Aufklärung und Einsicht. Das hat in den vergangenen Wochen sehr gut geklappt. Denn die Frankfurter halten zusammen und verhalten sich in den meisten Fällen mustergültig und solidarisch.

Masken müssen täglich gereinigt werden

Zu beachten ist, dass das dichte Anliegen der Behelfsmaske sowie die tägliche Reinigung nach dem Tragen bei mindestens 60 Grad, idealerweise bei 95 Grad gewährleistet werden muss. Heißes Bügeln und Erhitzen im Backofen bei 70 Grad oder in der Mikrowelle sind ebenfalls möglich. Bei letzterem sollte man allerdings darauf achten, dass sich keine Metallteile an dem Textil befinden. Durchnässte oder kontaminierte Behelfsmasken müssen gewechselt werden. Ebenso sollte die Innenseite, aber auch die Außenseite der Behelfsmaske nicht berührt werden. Vor dem An- und nach dem Ablegen sollten die Hände gründlich mit Seife gewaschen werden.

Mehr Informationen finden Sie bei der Stadt Frankfurt am Main. Lesen Sie, was ein Gastronom aus Frankfurt aufgrund der Corona-Pandemie getan hat.


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