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Sehenswürdigkeiten Frankfurt

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Als Frankfurter kennen wir uns mit den Sehenswürdigkeiten Frankfurts bestens aus. Was ihr bei einem Besuch der Mainmetropole auf keinen Fall verpassen solltet, verraten wir euch hier.

Hoch hinaus: Frankfurts Main Tower

Wenn Sie zum ersten mal nach Frankfurt kommen und sich in der fremden Stadt orientieren möchten, lohnt sich ein Ausflug auf den Main Tower. Hier haben Sie einen guten Ausblick über die Stadt. Mit den zwei Aussichtsplattformen des 240 Meter hohen Wolkenkratzers verschaffen Sie sich einen guten Überblick über alle Stadtteile. Mit guter Sicht können Sie bis in den Taunus schauen. Ein Manko gibt es allerdings: Bei der Höhe, auf der die Besucherterrassen liegen, sollten Sie schwindelfrei sein. Denn lange Zeit zum überlegen, ob Sie wirklich in die Höhe wollen, haben Sie nicht: Mit Geschwindigkeiten von 25 km/h gehören die 26 Personenaufzüge zu den schnellsten in Deutschland. 

Das Wahrzeichen von Frankfurt: Der Römer

Der Römerberg sowie das sich dort befindliche Rathaus von Frankfurt, der Römer, gelten als die berühmtesten Wahrzeichen der Mainmetropole. Das Frankfurter Rathaus ist eines der schönsten und ältesten der Republik. Seit über 600 Jahren wird im Römer regiert, Kaiser gingen ein und aus, Fußballstars winkten von seinem Balkon.

Auch wegen der treppenförmigen Dreigiebelfront des Römers tummeln sich unzählige Touristen auf dem historischen Stadtplatz. Direkt im Zentrum der Altstadt gelegen, bietet sich der Römerberg als idealer Ausgangspunkt an, um eine Erkundungstour durch Frankfurt zu starten. Die ersten Sehenswürdigkeiten erreicht man nach nur wenigen Schritten: Der Gerechtigkeitsbrunnen in der Mitte des Römerbergs und die Alte Nikolaikirche im Süden des Rathausplatzes.

Gehört zu den Top Sehenswürdigkeiten Frankfurt: Neu konstruierte Altstadt

Von dort aus geht es weiter, zur neu rekonstruierten Altstadt, eine Sehenswürdigkeit Frankfurts, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Auf einer Fläche von nur sieben Hektar hat die Stadt rund um den Krönungsweg insgesamt 15 Häuser rekonstruiert. Weitere 20 wurden in historischer Anmutung errichtet. Von den Nachbauten sind allerdings nur zwei, das berühmte Renaissancegebäude „Goldene Waage“ und das „Rote Haus“, original rekonstruiert.

Die ursprüngliche Frankfurter Altstadt, die zu den größten Fachwerkvierteln in Deutschland gehörte, wurde im März 1944 im Bombenhagel der Alliierten völlig zerstört. 1974 wurde auf dem Areal das Technische Rathaus – ein Klotz aus Sichtbeton – errichtet. Dieser wurde 2010 abgerissen. 2012 wurde der Grundstein für den Bau der neuen Altstadt gelegt. Die Neukonstruktion der Frankfurter Altstadt hat rund 200 Millionen Euro gekostet.

Besucher können die intimen Gassen, Plätze, Durchgänge und Innenhöfe besichtigen und in den 20 Läden, die direkt in der Altstadt liegen, shoppen.

Hier wird Demokratie erzählt: Die Paulskirche

Von der Frankfurter Altstadt geht es weiter zur Paulskirche. Sie wurde zwischen 1789 und 1833 erbaut. In der Paulskirche wird deutsche Geschichte lebendig: Am 18. Mai 1848 kam im Zuge der Deutschen Revolution die erste frei gewählte Nationalversammlung in der Paulskirche zusammen. Hier wurde der Grundstein für die Demokratie in Deutschland gelegt. Heutzutage liefert eine Dauerausstellung interessante Hintergrundinformationen über die Anfänge der Demokratie bis hin zur Entwicklung der deutschen Einheit. Der Versammlungssaal im Obergeschoss ist staatlichen oder städtischen Veranstaltungen vorbehalten – der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und der Goethepreis der Stadt Frankfurt werden an diesem historischen Ort verliehen. 

Opernplatz

Von dort aus sind es nur ein paar Schritte bis zum Frankfurter Opernplatz. Touristen können hier in den Straßencafés verweilen, die mit den Brunnen, Bänken und Bäumen ein mediterranes Flair verleihen. Den weitläufigen Platz prägt die repräsentative Alte Oper. Dabei dauerte es bis 1981, bis „Deutschlands schönste Ruine“, der 1944 zerbombte Gründerzeitbau, originalgetreu wieder errichtet und feierlich eingeweiht werden konnte. Seitdem locken Hunderte Konzerte, Kongresse und der Opernball die Besucher in die Säle und Salons. Auch abends lohnt sich ein Ausflug zum Opernplatz: Dann wird der ganze Platz von Kandelabern malerisch illuminiert.